Überblick zu den Instrumenten PAG (Flächennutzungsplan) und PAP (Bebauungsplan)

Betribsiwwergräifend Formatioun

Wéi laang dauert d'Formatioun?

 7,00 Stonn(en)

A wéi enger/n Sprooch(en) gëtt d'Formatioun gehalen?

DE

Wéini ass déi nächst Sessioun?

 03.05.2027
Wou fënnt d'Formatioun statt?
 Luxembourg

Wéi vill kascht d'Formatioun?

625,00€

Wien organiséiert dës Formatioun?

Fondation créée en 2015 par la Chambre de Commerce et l’Association des Banques et Banquiers Luxembourg (ABBL), la House of Training est un organisme agréé de formation professionnelle continue qui s'engage à contribuer activement à la compétitivité et à l'attractivité du Luxembourg en développant les compétences de ceux qui font vivre son économie.

U wie riicht sech d'Formatioun?

Bauherren, Architekten, Ingenieure, technische Dienste, Immobilienprojektleiter, Projektentwickler.

Wéi eng Ziler gi verfollegt bzw. wéi eng Kompetenzen ugestrieft?

Erster Teil

  • Rund um den PAP Die Fortbildung konzentriert sich auf die Regelungen und Instrumente im Bereich der Bauleitplanung und Stadtentwicklung in Luxemburg. Der Schwerpunkt liegt auf dem PAP und den dazugehörigen Genehmigungen (Naturschutzgenehmigung, Wassergenehmigung, Straßengenehmigung, INRA). Die Inhalte werden anhand konkreter Beispiele vermittelt, um unterschiedliche Fallkonstellationen zu veranschaulichen.

Zweiter Teil

  • Rund um den PAG Die Fortbildung konzentriert sich auf die Regelungen und Instrumente im Bereich der Bauleitplanung und Stadtentwicklung in Luxemburg. Im Mittelpunkt stehen der allgemeine Bebauungsplan (PAG) und die begleitenden Studien (insbesondere die SUP). Die Inhalte werden anhand konkreter Beispiele vermittelt, um unterschiedliche Fallkonstellationen zu veranschaulichen.

Erster Teil – PAP

  • Einen PAP lesen und die wichtigen Elemente erkennen
  • Die Verfahren zur Annahme eines PAP oder zur Änderung eines PAP verstehen und umsetzen sowie deren Auswirkungen auf die Terminplanung einschätzen
  • Den technischen Aspekt (Straßenbau, Hydrologie, Umwelt, Landschaft) integrieren, um ein nachhaltiges und umsetzbares Entwicklungsprojekt zu gestalten

Zweiter Teil – PAG

  • Die Grundsätze der Vorschriften zur kommunalen Planung und Stadtentwicklung kennen
  • Einen PAG lesen und die Absichten der Gemeinde verstehen
  • Die Verfahren zur Annahme eines PAG oder zur Änderung eines PAG verstehen und umsetzen sowie deren Auswirkungen auf die Terminplanung einschätzen

Wéi gesäit den Inhalt vun der Formatioun aus?

Erster Teil PAP Die folgenden Themen werden anhand konkreter Beispiele behandelt:

  • Leitlinien
    • Planungsziele eines neuen Quartiers
    • Ziele des PAP, Umsetzung des PAG
  • Schlüsselelemente zum Verständnis des PAP
    • Zusammenspiel zwischen grafischem und schriftlichem Teil
    • PAP-QE für bestehende Quartiere / PAP-NQ für neue Quartiere: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Erforderliche Grunddokumente für die Erstellung eines PAP-NQ
    • Rahmenplan und PAG
    • Hierarchie zwischen den verschiedenen Planungsinstrumenten
    • Abgrenzung des Plangebiets, topografische Vermessung
  •  Besonderheiten des PAP-NQ
    • Anwendung der Standardlegenden des PAP, ergänzende Legende
    • Lesen des grafischen PAP-Teils
    • Verständnis des Maßes der baulichen Nutzung
    • Grundstücke in zwei PAG-Zonen mit unterschiedlichem Maß der baulichen Nutzung
    • Definition von Wohnungstypologien
  • Besonderheiten des PAP-QE
    • Vergleich mit dem PAP-NQ in Bezug auf den Inhalt
    • Beispiele für verschiedene Arten der Darstellung
  • Genehmigungen
    • Umweltauswirkungsprüfung
    • Grundsatzgenehmigung für Straßen / Straßen-APS / Infrastrukturen
    • Grundsatzgenehmigung „Wassergesetz“
    • Genehmigung „Naturschutzgesetz“
    • INRA-Antrag (archäologische Untersuchungen)
    • CGDIS-Gutachten
    • Anlagen mit besonderer Genehmigungspflicht/ Commodo-Incommodo
  • Genehmigungsverfahren zum PAP und zu dessen Umsetzung
    • Standardverfahren (Artikel 30)
    • Ausführungsplanung
    • Parzellierung im PAP-NQ / Grundstücksteilung im PAP-QE
    • Baugenehmigung
  • Was passiert bei einer PAP-Änderung?
    • Inhalt und Unterlagen
    • Vereinfachtes Verfahren (Artikel 30bis)

Zweiter Teil PAG Die folgenden Themen werden anhand konkreter Beispiele behandelt:

  • Kontext
    • Ursprung des gesetzlichen Rahmens in Luxemburg
    • Nationale Zielsetzungen der Raumplanung auf Gemeinde-, Stadtteil- und Objektebene
  • Luxemburgische Rechtsgrundlage
    • Instrumente der Raumplanung: Raumordnungsprogramm und sektorielle Leitpläne
    • Kommunale Planungsinstrumente: PAG und PAP sowie die Leitideen des Gemeindeplanungs- und Stadtentwicklungsgesetzes vom 19. Juli 2004
    • Hierarchie der Planungsinstrumente
  • Begleitende Studien
    • Rahmenplan, Vorstudie, Strategische Umweltprüfung
  • Schlüsselelemente zum Verständnis des PAG
    • Zusammenspiel zwischen grafischem und schriftlichem Teil
    • Die Plan-Grundlage (PCN) und ihre Grenzen
    • Bebaute oder zur Bebauung vorgesehene Gebiete / Außenbereich, Bauvorhaben in der Grünzone und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit / überlagernde Zonen
  • Maß der baulichen Nutzung
    • Definition der Koeffizienten zum Maß der baulichen Nutzung und deren Berechnungsmethode
    • Verhältnis zwischen den Koeffizienten
  • Was passiert bei einer PAG-Änderung?
    • Strategische Umweltprüfung (SUP) / Antrag auf Befreiung von der SUP
    • Anwendbarkeit während des Verfahrens
  • Konkrete Fälle, Übergangsregelungen, Verfahren
    • Konkrete Beispiele, Fallstudien und Schlussfolgerungen
    • Übergangsregelungen: PAG 1937, PAG 2004, PAG 2011–2017
    • Anwendung von Artikel 108 bis für einen PAG 1937
    • Genehmigungsverfahren PAG
    • Nutzung des Geoportals und des PAG-Berichts

Wéini ass déi nächst Sessioun?

Datum
Stad
Sprooch & Präis
03.05.2027
Luxembourg
DE 625,00€

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  • Ben Backendorf, LSC360
  • Marilyne Berg, LSC360

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