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Die Weiterbildung im Unternehmen

Im Jahr 2017 wandten die luxemburgischen Unternehmen des Privatsektors, die eine staatliche Kofinanzierung des Weiterbildungsplans beantragten, durchschnittlich 2,3% ihrer Lohnsumme für die Weiterbildung auf. Eine Weiterbildung kostete durchschnittlich 53 Euro pro Stunde und Arbeitnehmer absolvierten im Schnitt 4,8 Weiterbildungen von einer Dauer von 5,1 Stunden.

Die Daten zur betrieblichen Ausbildung in Luxemburg stammen von den luxemburgischen Unternehmen des Privatsektors, die die öffentliche Kofinanzierung im Bereich der beruflichen Weiterbildung beantragen. Ihre eingereichten Anträge geben Auskunft über ihre Weiterbildungspraktiken.


Zugang der Arbeitnehmer zur Weiterbildung

Arbeitnehmer absolvieren im Schnitt 4,8 Weiterbildungen

Im Jahr 2017 nahmen die Arbeitnehmer im Durchschnitt an 4,8 Weiterbildungen teil.

In der Branche "Finanzielle und Versicherungstätigkeiten" sowie in Unternehmen mit 1.000 und mehr Arbeitnehmern ist die Teilnahme an Weiterbildungen mit 7,5 bzw. 6,2 Teilnahmen im Schnitt pro Arbeitnehmer am höchsten.

Je größer die Unternehmen, desto kürzer die Dauer der Weiterbildungen. In Unternehmen mit weniger als 20 Arbeitnehmern dauern die Weiterbildungen 2,4 Mal länger als in Unternehmen mit 1.000 Arbeitnehmern und mehr.

Führungskräfte absolvieren im Schnitt 6,8 Weiterbildungen

Führungskräfte und Geschäftsführer (im Schnitt 6,8 bzw. 6,1 Weiterbildungen) absolvieren mehr Weiterbildungen als qualifizierte und nicht qualifizierte Arbeitnehmer (im Schnitt 5,0 bzw. 2,4 Weiterbildungen).

Männer haben eher Zugang zu Weiterbildungen als Frauen: durchschnittlich 5,0 gegenüber 4,6 Weiterbildungen. Abschließend nehmen Arbeitnehmer, die älter als 45 Jahre sind, im Schnitt an 4,1 Weiterbildungen teil.

Bemühungen der Unternehmen in Sachen Weiterbildung

Finanzieller Aufwand von 2,3% der Lohnsumme

Die finanzielle Beteiligung schwankt zwischen 1,4 % bei Unternehmen der Branche "Verwaltungsdienste und Unterstützungstätigkeiten" und 4,0 % bei Unternehmen der Branche "Transport und Zwischenlagerung".

Mit Ausnahme der Unternehmen mit 1.000 Arbeitnehmern und mehr nimmt der Prozentsatz der finanziellen Beteiligung mit der Größe der Unternehmen ab. Unternehmen mit weniger als 100 Arbeitnehmern wenden mehr als 2,5% ihrer Lohnsumme für die Weiterbildung auf. Die finanzielle Beteiligung bei sehr großen Unternehmen (1.000 Arbeitnehmer und mehr) ist 2,1 Mal geringer als bei den sehr kleinen Unternehmen (weniger als 10 Arbeitnehmer).

Weiterbildungen im Bereich "Management/Personalverwaltung" machen 14 % der Investitionsaufwands der Unternehmen in die Weiterbildung aus

Auf die Bereiche "Technik/Berufsbezogen" und "Anpassung an den Arbeitsplatz" entfallen nur 53% des Investitionsaufwands der Unternehmen und 58% aller Weiterbildungsstunden. Der Bereich "Management/Personalverwaltung" liegt an dritter Stelle, wenn es um den investierten Betrag (14%) oder die Weiterbildungszeit (10%) geht.

In Bezug auf die Teilnahme an Weiterbildungen liegen die Bereiche "Qualität, ISO und Sicherheit" und "Finanzen, Buchführung und Recht" hinter dem Bereich "Technik/Berufsbezogen" (37%) und vereinen 21% bzw. 19% aller Teilnehmer auf sich.

Die Kosten einer Weiterbildung fallen je nach Branche unterschiedlich aus

2017 kostete eine Weiterbildung im Durchschnitt 266 Euro pro Teilnehmer. Die durchschnittlichen Weiterbildungskosten pro Teilnehmer waren in der Branche "Information und Kommunikation" mit 442 Euro am höchsten, was sich durch die durchschnittlich längste Weiterbildungsdauer pro Teilnehmer (7,8 Stunden) gepaart mit den mit am höchsten durchschnittlichen Kosten pro Weiterbildungsstunde (56 Euro) erklären lässt.

Öffentliche Kofinanzierung

Im Jahr 2016 belief sich die finanzielle Beteiligung des Staates an der beruflichen Weiterbildung auf 62,1 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015 stieg sie um 8,9%.

Insgesamt nahmen 2.024 Unternehmen die staatliche Beihilfe in Anspruch. Diese Unternehmen, ob einzeln oder als Unternehmensgruppe, reichten insgesamt 1.715 Anträge auf Kofinanzierung ein (+6,7%), von denen einer von fünf ein neuer Antrag war.

Die gewährte Kofinanzierung belief sich auf durchschnittlich 36.183 Euro je Antrag und auf 312 Euro pro Arbeitnehmer. Landesweit erhalten 30,6% der Privatunternehmen mit 10 und mehr Arbeitnehmern die staatliche Beihilfe, wobei 57,5% aller Arbeitnehmer des Privatsektors vertreten waren.

 

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