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Erster Übergang von der Schule ins Erwerbsleben

Jugendlichen die Möglichkeit geben, schnell und dauerhaft eine angemessene Beschäftigung zu finden, ist in einem Kontext, in dem die Jugend zusammen mit den Senioren am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen ist, eine Herausforderung für die Gesellschaft.

Das ist das zentrale Anliegen der vom Observatorium der Weiterbildung durchgeführten Studie Übergang Schule – Erwerbsleben (TEVA).

Die TEVA-Studie - ein neuartiges Instrument für die Analyse und Weiterverfolgung des Eintritts ins Erwerbsleben der jungen Schulabgänger


Welche Ziele verfolgt die TEVA-Studie?

Mit der TEVA-Studie soll der Beginn der Laufbahn der Schüler, die erstmals das Schulsystem verlassen, analysiert werden. Dabei handelt es sich um Jugendliche, die ihre schulische Laufbahn erstmals unterbrechen, sei es im Laufe oder am Ende des Schuljahres, das mit der Abschlussprüfung zum Erhalt des allgemeinen oder des technischen Abiturs endet.

Die Stärke der TEVA-Studie ist ihr Langzeitcharakter. Jugendliche ein und derselben Generation von Schülern, die erstmals das Schulsystem verlassen, werden während der ersten 3 Jahre nach ihrem Schulabgang im Alltag begleitet. Die Studie wird bei mehreren Generationen von Schülern, die erstmals das Schulsystem verlassen, wiederholt.

Die Originalität der TEVA-Studie liegt in der Objektivität der verwendeten Daten, die aus den administrativen Datenbanken des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend (Ministère de l’Education nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse - MENJE), des Dokumentations- und Informationszentrum für die Hochschulbildung (Centre de Documentation et d'Information sur l'Enseignement Supérieur - CEDIES) und der Generalinspektion der Sozialversicherung (Inspection générale de la sécurité sociale - IGSS) stammen.

Welche Schüler werden begleitet?

Schulabgänger des technischen Sekundarunterrichts

Die Generationen von Schülern, die den technischen Sekundarunterricht 2008, 2009 und 2010 verlassen haben, wurden bis 2011, 2012 bzw. 2013 begleitet.

Die im Rahmen dieser Studie begleiteten Mittel- und Oberstufen des technischen Sekundarunterrichts umfassen 3 Ausbildungszweige:

Berufsbildender Zweig
  • CITP - Zeugnis über den Erwerb fachlicher und technischer Grundfertigkeiten
  • CCM - Zeugnis über die praktisch-handwerkliche Befähigung
  • CATP - Zeugnis über fachliche und berufliche Befähigung (Gesellenbrief)
    Für die Studie wurden das CITP und das CCM zusammengenommen.

Technikerausbildung
  • DT - Techniker-Diplom

Technische Ausbildung
  • DFEST - Technisches Abitur

Infolge des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 zur Reform der Berufsausbildung wurden das CITP und das CCM durch das Berufsbefähigungszeugnis (CCP) und das CATP durch den beruflichen Eignungsnachweis (DAP) ersetzt.

Schulabgänger des allgemeinen Sekundarunterrichts

Die Schüler, die den allgemeinen Sekundarunterricht 2009 und 2010 verlassen haben, wurden ebenfalls während 3 Jahren begleitet. Sie wurden weder in die Vorstellung der Ergebnisse noch in die Veröffentlichungen einbezogen, da die meisten von ihnen ihre schulische Laufbahn fortsetzen.

Mehr Aufschluss über die Laufbahnen dieser Schüler gibt das TEVA-Barometer.

 

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