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Weiterbildungsmarkt

Im Jahre 2013 stammten 80% der Weiterbildungsanbieter aus dem Privatsektor des luxemburgischen Weiterbildungsmarktes. Es handelte sich zumeist um Anbieter mit weniger als fünf Beschäftigten.

Eine knappe Mehrheit der privaten Anbieter sind grenzüberschreitend tätig.

Private Anbieter werden zumeist über Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt. Das Internet wird am häufigsten als Medium für Werbezwecke genutzt.

Eine große Mehrheit von privaten Weiterbildungsanbietern

Der luxemburgische Ausbildungsmarkt gliedert sich in mehrere Kategorien von Weiterbildungsanbietern:

  • private Anbieter,
  • institutionelle/sektorbezogene Anbieter,
  • gemeinnützige Vereinigungen

Im Jahre 2013 stammten vier von fünf Weiterbildungsanbietern aus dem Privatsektor. Bei der Hälfte der privaten Anbieter ist die Weiterbildung die einzige oder hauptsächliche Tätigkeit. Hier finden sich die meisten Anbieter mit weniger als fünf Beschäftigten.

Besonders kleine Strukturen

Der private Ausbildungsmarkt besteht zum größten Teil aus kleinen Anbietern: 63% der privaten Anbieter zählen weniger als fünf Beschäftigte.

Weiterbildungsanbieter im Aufschwung

Mit der Einführung des Instruments zur Kofinanzierung der Weiterbildung im Jahre 1999 hat der Ausbildungsmarkt einen wahren Aufschwung erlebt. Drei Viertel der 2013 tätigen privaten Weiterbildungsanbieter bestehen erst seit 2003.

Nach 2011 erfolgte eine neue Ausweitung des Angebots, was zeitlich mit der Erhöhung der staatlichen Beteiligung an den Weiterbildungsbemühungen der Unternehmen auf 20% der jährlichen Investitionen in Weiterbildung zusammenfällt. Ein Drittel der privaten Anbieter wurde zwischen 2011 und 2013 gegründet.

Kleine Anbieter sind jünger als große: 50% derjenigen, die keine Angestellten beschäftigen, haben ihre Tätigkeit nach 2010 aufgenommen.

Angestellte Weiterbildner und externe Weiterbildner

Bei 40% der privaten Anbieter sind alle Beschäftigten als Weiterbildner angestellt. Fast 80% der Beschäftigten von Anbietern mit weniger als fünf Beschäftigten sind Weiterbildner. Der Anteil der angestellten Weiterbildner sinkt mit steigender Größe des Anbieters: er beträgt bei Anbietern mit 5 bis 19 Beschäftigten 35% und bei denjenigen mit 20 und mehr Beschäftigten 18%.

Die Hälfte der privaten Anbieter nimmt die Dienstleistungen externer Weiterbildner in Anspruch (48%). Die übrigen setzen nur ihre angestellten Weiterbildner ein. Die größten Anbieter greifen eher auf externe Weiterbildner zurück. Dies sind 67% der Anbieter mit 20 und mehr Beschäftigten.

Weiterbildung mit oder ohne Kursraum?

Ein Drittel der privaten Anbieter hat keine Kursräume und 40% verfügen nur über einen einzigen.

Von denjenigen mit wenigstens einem Kursraum geben 10% mindestens eine Vermietung an Externe an.

Außerdem geben 41% an, Räumlichkeiten für ihre Weiterbildungstätigkeit angemietet zu haben.

Ein geografischer Tätigkeitsbereich über die Grenzen hinaus

Etwas weniger als die Hälfte der privaten Anbieter beschränkt ihre Weiterbildungstätigkeit ausschließlich auf Luxemburg (48%).

Bei 26% der privaten Anbieter ist der geografische Tätigkeitsbereich mit der Großregion identisch. Die anderen Anbieter übernehmen auch jenseits der Grenzen der Nachbarregionen Luxemburgs Weiterbildungsmaßnahmen:

  • 16% beschränken ihr Einzugsgebiet ausschließlich auf europäische Länder und
  • 10% sind auch außerhalb Europas tätig.

Verkaufsstrategie der privaten Anbieter

Mund-zu-Mund-Propaganda weit verbreitet

Der gute Ruf der privaten Anbieter ist ihr wichtigster Trumpf im Geschäft, es geben nämlich 75% die Mund-zu-Mund-Propaganda als ausschlaggebend für ihren wirtschaftlichen Erfolg an und 64% treten mit den Weiterbildungskunden direkt in Kontakt. Die bescheidene Größe des luxemburgischen Marktes begünstigt höchstwahrscheinlich diese Art von Kommunikation.

Das Internet als meist genutztes Werbemedium

Um Kunden zu gewinnen, nutzen die privaten Anbieter vorwiegend Direktwerbung per E-Mail (62%) und messen ihrer Internetseite (64%) große Bedeutung bei. Sie kaufen ferner Werbeplätze auf anderen Internetseiten (18%). Dagegen nutzen nur 16% der privaten Anbieter Werbung in den Printmedien und 2% in Rundfunk oder Fernsehen, wahrscheinlich aufgrund der hohen Kosten dieser Art von Werbung.

 

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