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Nach der Weiterbildung

Die beste Weiterbildung ist wertlos, wenn die Lernergebnisse nicht konkret am Arbeitsplatz angewandt werden.

Vorrangiges Ziel der Anschlussphase an die Weiterbildung ist die Anwendung der erworbenen Kenntnisse oder die Umwandlung dieser Kenntnisse in Kompetenzen. Diese Umwandlung kann nur im geeigneten Umfeld erfolgen, d. h. mittels vorheriger Präsentation mit Festlegung der Anwendungsbereiche sowie mittels entsprechender Begleitung.

Es reicht nicht aus, wiederholt dieselbe Aufgabe auszuführen, um diese auch in wechselndem Kontext systematisch korrekt meistern zu können. Dazu bedarf es konkreter Ziele für die Anwendung, der Motivation zu deren Erreichung, und anschließend der Zeit zur Analyse der Schwierigkeiten, die deren Erreichung entgegenstehen, und der Zeit für die Suche nach Lösungsmöglichkeiten zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten. Um diese Aufgabe zu bewältigen, wird die Anleitung oder Begleitung durch einen direkten zuständigen Vorgesetzten oder fachkundigen Kollegen empfohlen.

Die Ergebnisse und Auswirkungen der Weiterbildung zu bewerten, bedeutet, die erhaltenen mit den erwarteten Ergebnissen zu vergleichen. Vor Beginn der Bewertung muss geklärt sein, wer oder was bewertet wird.

Was kann bewertet werden?

Der Gegenstand der Bewertung ist vielfältig, d. h. mehrere Aspekte sind zu verschiedenen Zeitpunkten zu bewerten. Die Bewertung muss daher als Prozess aufgefasst und durchgeführt werden, der mit der Festlegung der Weiterbildungsprojekte beginnt:

  • die Zufriedenheit des Teilnehmers nach Abschluss der Weiterbildung: die Bewertung der Zufriedenheit, auch Kurzzeitbewertung genannt,
  • die Aneignung von neuen Kenntnissen, Know-how oder Verhaltensweisen durch den Teilnehmer nach Abschluss der Weiterbildung: die pädagogische Bewertung
  • die effiziente Nutzung der Lernergebnisse des Arbeitnehmers an seinem Arbeitsplatz: die Bewertung der Übertragung auf die Situation am Arbeitsplatz, auch Langzeitbewertung genannt, 
  • die Erreichung der gesetzten Ziele dank der Weiterbildung: die Bewertung der Auswirkungen der Weiterbildung oder Folgenabschätzung.

Wozu bewerten?

Im Allgemeinen soll die Bewertung dem Unternehmen ermöglichen, zu ermessen:

  • ob der Aufwand an Zeit, Bemühungen und Geld für die Weiterbildung gerechtfertigt ist,
  • ob die gesetzten Ziele erreicht wurden, 
  • ob der für eine berufliche Tätigkeit erwünschte Wirkungsgrad erreicht wurde.

Im Hinblick auf die Bewertung sind vor Beginn der Weiterbildungen Indikatoren zur Messung der erwarteten Ergebnisse der jeweiligen Weiterbildungsmaßnahme festzulegen.

Dank dieser Indikatoren kann der Weiterbildungsbeauftragte die Fortsetzung oder den Abbruch bestimmter Weiterbildungen begründen, dies insbesondere aufgrund:

  • der Beurteilung der Teilnehmer nach Abschluss der Weiterbildung,
  • der Ergebnisse, die bei etwaigen Wissenstests nach Abschluss der Weiterbildung von den Teilnehmern erzielt wurden, 
  • der neuen Kompetenzen bzw. Verhaltensweisen, die während des Arbeitsablaufs dank der engen Zusammenarbeit mit den Betreuern der Weiterbildungsteilnehmer festgestellt wurden.

 

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