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CAI - Aufnahme- und Eingliederungsvertrag

Gegenseitige und fakultative Verpflichtung zwischen Staat und ausländischen Mitbürgern
Beim Aufnahme- und Eingliederungsvertrag (Contrat d’Accueil et d’Intégration - CAI) handelt es sich um einen gegenseitigen und fakultativen Vertrag zwischen dem Staat und einem mindestens 16 Jahre alten ausländischen Mitbürger, der sich rechtmäßig in Luxemburg aufhält.
 
Der Vertrag muss nicht abgeschlossen werden und richtet sich sowohl an EU-Bürger als auch an Drittstaatsangehörige bzw. sowohl an Neuankömmlinge als auch an Personen, die bereits seit mehreren Jahren in Luxemburg niedergelassen sind.

Er wird für eine Dauer von 2 Jahren abgeschlossen, während welcher sich der Unterzeichner verpflichtet, Sprachkurse zu besuchen, an Staatsbürgerkundekursen sowie an einem Orientierungstag teilzunehmen.

Im Rahmen des sog. CAI bietet das Luxemburgische Amt für Aufnahme und Integration (Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration - OLAI) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend (Ministère de l’Education nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse) Sprach- und Staatsbürgerkurse an.

Organisation

Damit der Vertrag durch die Aushändigung einer Bescheinigung bestätigt werden kann, müssen die Bewerber die folgenden 3 Veranstaltungen besuchen:

  • Die Sprachkurse ermöglichen den Unterzeichnern des Vertrags, die luxemburgische, französische oder deutsche Sprache zu lernen und mindestens das Niveau A.1.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen zu erreichen. Die Unterzeichner können ihre Kurse aus dem Angebot des Nationalen Spracheninstituts (Institut national des langues), der weiterführenden Schulen, der Gemeinden und der teilnehmenden Vereinigungen auswählen.

  • In den Staatsbürgerkundekursen werden die Themen Integration und Grundvoraussetzungen für das Zusammenleben in Luxemburg sowie die Geschichte Luxemburgs, seine politische Struktur, seine Sitten und Gebräuche behandelt. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit den Gemeinden in den einzelnen Regionen des Landes veranstaltet.

  • Der Orientierungstag, der zweimal jährlich veranstaltet wird, findet an einem Wochenende statt und dauert einen halben Tag. Er wird in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern angeboten und muss dem Bewerber ermöglichen, die offiziellen Instanzen und Einrichtungen Luxemburgs in einem freundschaftlichen Ambiente besser kennenzulernen.

 

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